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11.05.2020

Erstes Virtuelles AKMS-Treffen in Zeiten von Corona

In diesem Jahr ist alles ganz anders, die Coronakrise hat unser Leben ein Stückweit ausgebremst. Wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung, dass die Verbreitung des Virus weiterhin mit aller Kraft eingedämmt wird. Die meisten von Euch sind vermutlich seit über einem Monat schon zu Hause und werden es wohl auch noch bis zum Ende des Ramadans bleiben. Viele Gemeinden haben Wege gefunden, den Ramadan auch unter diesen Bedingungen zu leben. Sie übertragen das Taraweeh Gebet jetzt über das Internet, und die Gläubigen beten dort, wo sie sind, und sei es in häuslicher Quarantäne. Ein jeder für sich. Und doch gemeinsam.
Und nicht nur hier, sondern in vielen Lebensbereichen hat uns die Digitalisierung erreicht, sei es im Homeoffice oder beim Homeschooling oder im regelmäßigen Austausch mit Familie und Freunden über das Telefon, Tablet oder über den Computer.
In dieser besonderen Zeit, mit all den Herausforderungen, die Corona mitbringt, sehnen wir uns trotzdem alle danach, in die Normalität zurückzukehren. Persönliche Treffen können solche virtuellen Zusammenkünfte nicht ersetzen, gleichzeitig ergeben sich aber auch neue Möglichkeiten, weil wir zu Hause sind und Zeit haben.


Deshalb sind wir am 7. Mai auch mit dem Arbeitskreis virtuell geworden und haben uns gemeinsam online getroffen. Gleich zu Beginn stellte sich heraus, dass wir mit dem Treffen eine gute Initiative gestartet haben, denn ausgerechnet durch Corona ergab sich so für einzelne Mitglieder endlich die Gelegenheit, einmal bei einer Zusammenkunft dabei zu sein. Nach einer Vorstellungsrunde und einer Vorstellung des Arbeitskreises durch den Sprecher Atila Ülger, haben wir diese erste digitale Zusammenkunft insbesondere dafür genutzt, darüber zu sprechen, welche Themen die Mitglieder in der Corona-Krise besonders beschäftigen. Unsere Sprecherin Lydia Nofal berichtete weiter vom aktuellen Stand des Arbeitskreises und den Planungen für 2020/2021. Kontrovers wurde auch über die Schwerpunkte zu inhaltlichem Empowerment und antimuslimischen Rassismus diskutiert. Darüber hinaus haben wir uns über Vernetzungsmöglichkeiten und die Möglichkeiten digitaler Beteiligung und Strukturaufbau im Arbeitskreis ausgetauscht. Unser Fazit: Regelmäßige virtuelle Treffen können ein toller Baustein für den Arbeitskreis sein!